Pressemitteilungen

Berufskolleg Geldern setzt auf Photovoltaik

Pressemitteilung

18. Januar 2023

23/015

Berufskolleg Geldern setzt auf Photovoltaik

Landrat Christoph Gerwers tauscht sich zu Nachhaltigkeits-Projekten an der Schule aus

Kreis Kleve – Das Berufskolleg Geldern des Kreises Kleve nutzt ab sofort selbst produzierten Strom. Die Kreis Kleve Bauverwaltungs GmbH (KKB) hat im Auftrag des Schulträgers Kreis Kleve den ersten Abschnitt der Photovoltaikanlage auf dem Hauptgebäude errichtet und in Betrieb genommen. Die 113 Module erzeugen 45,6 kWp Strom. In wenigen Wochen beginnen die Arbeiten für den angrenzenden zweiten Bauabschnitt. Dort entstehen noch einmal 141 Photovoltaikmodule mit einer Leistung von 56,4 kWp. Landrat Christoph Gerwers nutzte seinen Antrittsbesuch, um sich die neue Technik anzuschauen und von KKB-Geschäftsführer Stephan Giesen erklären zu lassen. „Bemerkenswert finde ich insbesondere, dass die Photovoltaik-Anlagen mit einem Gründach verbunden worden sind“, sagte der Landrat. „Da ist der Nachhaltigkeitsgedanke konsequent zu Ende geführt worden.“ Das Gründach ist zudem wichtig, um die Windkräfte auf die Unterkonstruktion der Photovoltaikmodule zu minimieren.

Mit den beiden ersten Anlagen deckt das Berufskolleg Geldern künftig rund 15 Prozent des Eigenbedarfs ab. „Um diese Quote zu erhöhen, sollen weitere Anlagen auf den Dachflächen des Hauptgebäudes sowie auf den Werkstatt- und Technikgebäuden in den kommenden Jahren realisiert werden – ebenfalls mit einem Gründach verbunden“, erklärt Giesen.

Im Anschluss an den Termin auf dem Dach nutzte Landrat Christoph Gerwers die Gelegenheit zum Austausch mit Schulleiter Andreas Boland und Zandra Boxnick, Allgemeine Vertreterin des Landrats und zuständige Fachbereichsleiterin für die Schulen in Kreis-Trägerschaft. Dabei wurde deutlich, dass die Schule den Nachhaltigkeitsgedanken auch über die Stromerzeugung hinaus vorlebt: So heizt das Berufskolleg mit Geothermie. Auf dem Schulgelände gibt es ein Bienenvolk, im vergangenen Frühjahr wurden Obstbäume gepflanzt und die Teiche mit Fischen besetzt. „Aufwändige Mülltrennung haben wir ebenso eingeführt wie ein Mehrwegsystem mit der Kantine von Haus Freudenberg“, ergänzt Boland. „Die KKB hat einen abschließbaren Fahrradparkplatz errichtet, in dem ab März die E-Bikes der Lehrkräfte aufgeladen werden können. So fördern wir die Bereitschaft im Kollegium, für den Weg zur Arbeit auf das Auto zu verzichten. Die notwendige Elektroinstallation erfolgt im Rahmen eines Unterrichtsprojektes.“

Zur Schule:

Insgesamt gibt es am Berufskolleg Geldern des Kreises Kleve in diesem Schuljahr knapp 2300 Schülerinnen und Schüler sowie 122 Lehrkräfte. Der 2016 bezogene Gebäudekomplex zählt zu den modernsten Schulen im weiteren Umkreis. Das Berufskolleg Geldern ist eine so genannte „Bündelschule“. Das bedeutet, im dualen System bildet die Schule im gewerblich-technischen Bereich und im kaufmännischen Bereich aus. Die größten Bildungsgänge im kaufmännischen Bereich sind die Einzelhändlerinnen und -händler, im technischen Bereich die Dachdeckerinnen und Dachdecker. Aufgrund der Beliebtheit des Ausbildungsberufs baut der Kreis Kleve im Jahr 2024 eine zweite überbetriebliche Lehrwerkstatt am Standort Geldern. Im Vollzeitbereich können Schülerinnen und Schüler alle Schulabschlüsse bis hin zum Abitur erwerben.

Bei Schneegriesel demonstriert KKB-Geschäftsführer Stephan Giesen (l.), Landrat Christoph Gerwers (r.), Schulleiter Andreas Boland und Zandra Boxnick, Allgemeine Vertreterin des Landrats, die neue Photovoltaikanlage auf dem Berufskolleg Geldern.
Foto: © Kreis Kleve / Gottfried Evers

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PM23-015 – Berufskolleg Geldern setzt auf Photovoltaik

Kreis Kleve saniert die Motzfeldstraße in Goch-Pfalzdorf

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Pressemitteilung

Januar 2023

Arbeiten an der Kreisstraße 8 beginnen am Montag, 23. Januar 2023, und dauern voraussichtlich bis Ende Oktober.

Kreis Kleve – Der Kreis Kleve beginnt ab Montag, 23. Januar 2023, mit den Bauarbeiten an der Motzfeldstraße (Kreisstraße 8) in Goch-Pfalzdorf. Dort wird die Fahrbahn der Straße auf einer Länge von rund 1100 Meter zwischen Klever Straße und Buschstraße grundhaft saniert. Zudem wird ein ca. 800 Meter langer Radweg neu gebaut. Dabei handelt es sich um einen Lückenschluss zur Förderung der Nahmobilität. Der Neubau des Radwegs erfolgt ab Bedburger Straße/Hevelingstraße bis zum Ortsausgang Pfalzdorf in Richtung Louisendorf, wo der Anschluss an den bereits vorhandenen Radweg erfolgt. Die Arbeiten dauern bis Ende Oktober an. Witterungsbedingte Verzögerungen können nicht ausgeschlossen werden.

2Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich in zwei Abschnitten durchgeführt: Der erste führt von der Klever Straße bis zum Bahnübergang. Hier wird der Radweg saniert und die Fahrbahn grundhaft erneuert. Der zweite Abschnitt folgt dann von der Bedburger Straße bis zum Ortsausgang an der Kreuzung Rehmannstraße. In den Abschnitten wird es jeweils mehrere Abteile geben, um den Anliegerverkehr weitgehend aufrechterhalten zu können. Während der Bauarbeiten ist die Motzfeldstraße voll gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Diese führt von Goch kommend über die Klever Str., Reuterstraße und über die Kirchstraße. Von Kleve kommend gibt es für die beiden Bauabschnitte unterschiedliche Umleitungen: Für den ersten Bauabschnitt wird der Verkehr über die Klever Straße/B9, den Hauer Grenzweg und die Bedburger Straße (K43) parallel zur Bahnlinie zur Motzfeldstraße geführt. Mit Beginn des zweiten Bauabschnitts führt eine großräumige Umleitung ab der Kreuzung B9 / Uedemer Straße am Klever Krankenhaus über die Uedemer Straße (L362) sowie die Pfälzer Straße und die Ostkirchstraße wieder in Richtung Pfalzdorf.

Die Anlieger werden durch Anschreiben informiert. Sie müssen während der gesamten Bauphase mit erheblichen Einschränkungen und Behinderungen durch Baufahrzeuge und Arbeitsmaschinen rechnen. In Abstimmung mit der bauausführenden Firma und unter Berücksichtigung der Bautätigkeiten können Sie ihre Grundstücke erreichen.

Der Kreis Kleve investiert in dieser Maßnahme 1,75 Millionen Euro. Ansprechpartner für die Baumaßnahme ist die Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH, Telefon 02821 97709-0.

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PM23-AAA – KKB – Kreis Kleve saniert die Motzfeldstraße in Goch-Pfalzdorf

Aus der alten Polizeiwache wird ein Wohnhaus

Emmerich Wohnraum

19. November 2022

Aus der alten Polizeiwache wird ein Wohnhaus

Am Geistmarkt in Emmerich sollen zwölf öffentlich geförderte Wohnungen von 47 bis 102 Quadratmetern entstehen.

Das neue Dienstgebäude der Polizei befindet sich am Großen Wall.
FOTO: KLAUS-DIETER STADE

EMMERICH |(seul) Am Geistmarkt tut sich etwas. Genauer gesagt an der alten Polizeiwache, deren Gebäude sich bis zur dahinter liegenden Lilienstraße zieht. Aus der Wache wird ein Wohnhaus. Die Kreis Klever Bauverwaltungs GmbH (KKB) hat mit dem Umbau des Hauses, welches über einen Innenhof und einen Keller mitsamt Zellen verfügt, Ende Oktober begonnen. „Im ersten Quartal 2024 wollen wir fertig sein“, so KKB Geschäftsführerin Bettina Keysers. Seit Ende 2017 stand das Gebäude in Emmerich leer. Die Polizei war damals in ihren Neubau am Großen Wall gezogen.

2020 fand die alte Polizeiwache, die sich sicherlich in einer zentralen Lage in der Emmericher Innenstadt mit Nähe zum Rathaus befindet, einen neuen Eigentümer: Die Stadt Emmerich kaufte das Gebäude, das dem Land Nordrhein-Westfalen bis dahin gehörte, mit Hilfe des Sondervermögens der Stadt Emmerich. Ein wichtiger Schritt – denn so konnte die Stadt sicherstellen, dass es eine Nutzung des Gebäudes gibt, die den Interessen der Stadt nicht zuwiderläuft.

Eine Vorgabe beim Kauf war: Im Gebäude soll Sozialer Wohnraum, der 30 Prozent des Gebäudes umfassen soll, entstehen. Mittlerweile ist klar: Hier wird zu 100 Prozent Sozialer Wohnraum entstehen. Denn die Stadt Emmerich hat das Gebäude abermals veräußert. Nämlich an die KKB, die im Auftrag des Kreises Kleve Wohnungen für Menschen mit weniger Geld baut. Entstehen sollen zwölf öffentlich geförderte Wohnungen. Sie werden eine Größe zwischen 47 bis 102 Quadratmetern haben, wie Keysers erklärt. Es wird also günstigen Wohnraum für Einzelpersonen aber auch Familien geben. Der Hauptzugang wird über den Geistmarkt sein, wobei es auch an der Lilienstraße einen kleinen Eingangsbereich geben soll.

Im heutigen Innenhof werden Parkplätze angelegt, im Keller werden aus den Zellen unter anderem Räume für die Technik. Zum Geistmarkt hin wird der Bau viergeschossig sein, an der Lilienstraße verfügt er über drei Geschosse. Die neue Wohnfläche wird 866 Quadratmeter groß sein. Die KKB investiert „rund drei Millionen Euro“.

An sich werden die Wohnungen barrierefrei sein, das Haus insgesamt jedoch nicht. Denn es wird quasi im Bestand gebaut – „und es wird nicht nachträglich noch ein Aufzug installiert“,so Keysers. Heißt: Die alte Polizeiwache wird bis zum Rohbau entkernt, was aktuell passiert. Dann werden die Wohnungen in das Gebäude gezogen.

Vermarktet werden diese zurzeit noch nicht. „Das werden wir erst machen, wenn wirklich klar ist, wann wir fertig sind“, so Keysers. „Die meisten Mieter haben drei Monate Kündigungsfrist für ihre Wohnungen. Damit hier ein guter Übergang gewährleistet ist, werden wir das im Blick haben“, so die KKB-Geschäftsführerin. Sorge, dass die Wohnungen leer bleiben, hat sie ganz und gar nicht. „Solcher Wohnraum ist gefragt. Sehr gefragt“.

Seit die Emmericher Polizei 2017 umgezogen ist, stand das alte Polizeigebäude am Geistmarkt in zentraler Lage in der Innenstadt mit Nähe zum Rathaus – leer.
Foto: Arnulf Stoffel

Kreisweit fehlen Wohnungen

GRENZLAND POST

28. November 2022

Kreisweit fehlen Wohnungen

Wohnungsmarktstudien für den Kreis Kleve machten deutlich: Der Druck auf den Markt ist groß, es müssen mehr Mietwohnungen entstehen. Wo besondere Eile gefordert ist und wo der Kreis in Wohnungen investiert.

An der Spyckstraße in Kleve baut die GeWoGe 63 Wohnungen.
RP-FOTO: MVO

KREIS KLEVE |Es gibt zu wenige Wohnungen im Kreis Kleve. Das ist die Quintessenz der Wohnungsmarktstudie für den Kreis Kleve, die dezidiert die Fehlentwicklungen auflistet: So fehlen preisgünstige Wohnungen bis sechs Euro pro Quadratmeter in fast allen Wohnungsgrößen (Ausnahme Wohnungen mit Wohnflächen von 70 bis 90 Quadratmeter), große Mietwohnungen mit 110 Quadratmeter und mehr mit einem Mietpreis bis zu 6,50 Euro pro Quadratmeter und vor allem kleine Wohnungen mit bis zu 50 Quadratmeter Wohnfläche mit einem Mietpreis von bis zu sieben Euro pro Quadratmeter. Die befragten Marktexperten bestätigen insbesondere für die Stadt Kleve eine hohe Nachfrage: der Wohnungsmarkt in der Kreisstadt ist kreisweit der angespannteste.

Dabei unterscheidet sich die Situation in den Kommunen des Kreises deutlich: In der Kreisstadt Kleve bilden Wohnungen in Mehrfamilien-häusern mit rund 41 Prozent den höchsten Anteil, gefolgt von Emmerich am Rhein. Stark geprägt durch Eigenheime sind Kranenburg und Bedburg-Hau, die den geringsten Anteil an Wohnungen im Geschosswohnungsbau im Kreis aufweisen. Kreisweit liegt bei der Entwicklung der Fokus immer noch auf Ein-und Zweifamilienhäuser. Anteilsmäßig am meisten öffentlich geförderte Wohnungen gibt es in Kalkar (15,3 Prozent), Geldern (16,3 Prozent) und Goch (17,6 Prozent). Einen nur geringen Anteil öffentlich geförderter Wohnungen von unter fünf Prozent haben Issum, Kerken und Rheurdt.

Das Gutachten ist zwar von 2019 – aber an der Situation hat sich bis heute so gut wie nichts geändert: „Das Gutachten ist immer noch aktuell, da noch immer günstige Wohnungen im Kreis Kleve fehlen. Die Wohnungssituation ist weiter angespannt. Es sind weit mehr hochpreisige Wohnungen als günstige Wohnungen neu entstanden“, sagt Bettina Keysers von der Ge-schäftsführung der Kreis Klever Bauverwaltungsgesellschaft.

Wie prekär die Situation beispielsweise in der Kreisstadt ist, erklärt der Projektentwickler einer Bauverwaltungsgesellschaft: Auf zwei inserierte kleine Wohnungen meldeten sich innerhalb von drei Tagen 80 Bewerber, darunter einzelne, die seit elf Monaten verzweifelt eine Bleibe suchten. Ein von ihm entwickeltes Projekt mit 20 Wohnungen war lange vor Fertigstellung vermietet. Wie sehr der Wandel auch die Planung in den Städten beeinflusst, zeigt ein anderes Beispiel aus der Kreisstadt: Hier wird die nicht mehr zu vermarktende AOK-Verwaltung nach nur 30 Jahren abgerissen und durch Wohnbauten ersetzt. Bis zu 100 Wohnungen sollen auf dem Terrain entstehen: der Markt dafür ist vorhanden, trotz steigender Zinsen und unkalkulierbarer Kosten.

„Der Kreis Kleve ist einer der wenigen Kreise mit einem konstanten Bevölkerungszuwachs. Damit geht auch eine höhere Nachfrage an Wohnungen einher. Für den Kreis Kleve prognostiziert die NRW Bank einen Rückgang ab 2020 bis 2035 von 5299 auf 2560 öffentlich geförderter Wohnungen, dieses entspricht 51,7 Prozent“, rechnet Keysers vor.

Dieser Entwicklung will die KKB kreisweit entgegenwirken: Der Kreis reagierte früh auf die Alarmsignale zum Wohnungsmarkt und erweiterte die Kreis Klever Bauverwaltungsgesellschaft 2018 um den Geschäftsbereich „Wohnungswirtschaft“. Gesellschaftszweck: Öffentlich geförderte und preisgünstige Wohnungen im Kreis Kleve zu schaffen. Die KKB baut derzeit kreisweit gegen die Wohnungsnot an, so wie lokale Wohnbaugesellschaften und private Investoren in den einzelnen Kommunen. In Kleve entstanden allein mehr als 200 Wohnungen im neuen Flora-Quartier, die Klever Wohnungsgesellschaft GeWoGe baut 63 Wohnungen an der Spyckstraße. Und es fehlt immer noch Wohnraum.

Bisher hat das Team um Bettina Keysers 56 Wohneinheiten in Goch, Issum, Rheurdt und Kerken in der Vermietung. „In Rheurdt werden zusätzlich elf öffentlich geförderte Wohneinheiten im März 2023 bezugsfertig sein“, sagt Keysers. Derzeit befinden sich in Bedburg-Hau zwölf Wohnungen im Bau, davon werden sechs bis September 2023 und sechs bis März 2024 fertig-gestellt. In Emmerich entstehen im ehemaligen Polizeigebäude zwölf Wohneinheiten. „Weiter plant die KKB in Kleve und Straelen insgesamt rund 80 Wohneinheiten. Für weitere Projekte in Rees, Uedem, Weeze, Kerken und Wachtendonk hat sich die KKB um Grundstücke beworben in einem Umfang von 92 neu zu schaffenden Wohnungen“, sagt Keysers. Alle genannten Projekte sollen öffentlich gefördert entstehen.
Auch ist die KKB offen für den Ankauf von Bestandswohnungen.

https://epaper.rp-online.de/webreader-v3/index.html#/1148321/18-19

Neuer Straßenbelag und ein Radweg für die Martinistraße in Geldern-Veert

Pressemitteilung

28. Oktober 2022

22/287

Neuer Straßenbelag und ein Radweg für die Martinistraße in Geldern-Veert

Bauarbeiten an der Kreisstraße 30 beginnen am Montag, 10. Oktober 2022, und dauern rund ein Jahr lang an.

Kreis Kleve – Der Kreis Kleve saniert die Martinistraße/Wettener Straße (Kreisstraße 30) in Geldern-Veert. Zudem werden parallel zur grundhaften Erneuerung der Fahrbahn ein neuer Radweg sowie ein Rad-Angebotsstreifen entlang der K30 gebaut. Die Arbeiten beginnen am Montag, 10. Oktober 2022, und werden voraussichtlich zwölf Monate lang andauern.

Der geplante Radweg schließt die Lücke zwischen dem Kreisverkehr Klever Straße (Möbelzentrum) und der Straße „Am Heytgraben“ im Veerter Ortskern. Dort erfolgt der Anschluss an einen bereits vorhandenen Radweg. Der neue Radweg ist für Radfahrer aus Kevelaer-Wetten kommend in Richtung Geldern zu nutzen. Für Radfahrer in der Gegenrichtung entsteht ein Rad-Angebotsstreifen.

Drei Bauabschnitte

Die gesamte Baumaßnahme ist in drei Abschnitte unterteilt:

1.: vom Kreisverkehr Klever Straße bis zur Einmündung der Veerter Dorfstraße. Die Bauzeit für diesen Abschnitt beträgt ca. fünf Monate.

2.: im Kreuzungsbereich mit der Veerter Dorfstraße entsteht ein neuer überfahrbarer „Mini“-Kreisverkehr. Die Bauzeit für diesen Abschnitt beträgt ca. zwei Monate.

3.: vom neu angelegten Kreisverkehr an der Veerter Dorfstraße in Richtung Kevelaer-Wetten bis zur Einmündung der Josefstraße. Die Bauzeit für diesen Abschnitt beträgt ca. fünf Monate.

Straßensperrungen und Umleitung

1. Für Verkehrsteilnehmer aus Geldern kommend in Richtung Kevelaer-Wetten gilt:

Die Martinistraße/Wettener Straße ist während der gesamten Bauzeit nicht zu befahren. Die ausgewiesene Umleitung verläuft über die Veerter Dorfstraße, B9 und Klever Straße.

2. Für Verkehrsteilnehmer aus Kevelaer-Wetten kommend in Richtung Geldern gilt:

Während der Arbeiten am Rad- und Gehweg in den Bauabschnitten 1 und 3 ist die Martinistraße/Wettener Straße mit einer Einbahnstraßenregelung in Richtung Geldern zu befahren. Während der Sanierung der Straße in den Bauabschnitten 1 und 3 sowie während der gesamten Arbeiten im Bauabschnitt 2 ist die Straße voll gesperrt. In dieser Zeit ist ebenfalls die Umleitung zu nutzen.

Die Buslinie SL9 wird ab der Haltestelle „Veert Kirche“ über die Schulstraße zur B9 umgeleitet. Für die Haltestelle Martiniplatz wird ersatzweise die Haltestelle „St. Martini-Schule“ bedient. Für die Haltestelle „An der Kat“ wird eine Ersatzhaltestelle auf der Schulstraße in Höhe Hausnummer 52b eingerichtet.

Die Anlieger an der Baustelle werden durch separate Schreiben informiert. Sie müssen während der gesamten Bauphase mit erheblichen Einschränkungen und Behinderungen durch Baufahrzeuge und Arbeitsmaschinen rechnen. In Abstimmung mit der bauausführenden Firma und unter Berücksichtigung der Bautätigkeiten können Sie ihre Grundstücke erreichen.

Der Kreis Kleve investiert für die Baumaßnahme insgesamt rund 1,8 Millionen Euro.

Ansprechpartner für die Baumaßnahme ist die Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH (KKB) unter Telefon 02821 97709-0.

Herausgeber: Kreis Kleve – Die Landrätin – Büro der Landrätin/Pressestelle, Postfach 15 52, 47515 Kleve – Nassauerallee 15-23, 47533 Kleve
pressestelle@kreis-kleve.de
Pressesprecher/in: Ruth Keuken, Telefon: (0 28 21) 85-162,
E-Mail: ruth.keuken@kreis-kleve.de
Benedikt Giesbers, Telefon: (0 28 21) 85-128,
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Radweg-Neubau an der Meerendonker Straße in Wachtendonk

Pressemitteilung

22.08.2022

PM22

Radweg-Neubau an der Meerendonker Straße in Wachtendonk

Arbeiten starten am Montag, 29. August 2022

Kreis Kleve – Der Kreis Kleve baut einen neuen Radweg entlang der Meerendonker Straße in Wachtendonk. Die Arbeiten am 3,3 Kilometer langen Abschnitt der K21 beginnen am Montag, 29. August 2022. Dazu ist die Straße zwischen den Kreuzungen Nieukerker Straße (L479) und Kempener Straße (L361) halbseitig gesperrt. Es gilt eine Einbahnstraßenregelung. Diese verläuft von der Nieukerker Straße (L479) aus in Richtung des Ortskerns Wachtendonk. Mit dem Neubau des Radwegs wird der letzte Abschnitt einer Direktverbindung zwischen Geldern und Wachtendonk fertiggestellt.

Im Verlauf der Baumaßnahme wird die Fahrbahn an zwei Stellen verschwenkt. Dazu muss die Meerendonker Straße zeitweise voll gesperrt werden. Der Kreis Kleve wird im Vorfeld über die Dauer der Vollsperrung informieren. Eine Umleitung „U3“ ist ausgeschildert und verläuft über die Kempener Straße, im weiteren Verlauf Holtheyder Str. sowie die Nieukerker Straße.

Die geplante Bauzeit beträgt rund acht Monate. Anlieger sollen in Abhängigkeit des Baufortschrittes nach Absprache mit der ausführenden Firma ihre Grundstücke erreichen können.

Der Kreis Kleve investiert rund 1,65 Millionen Euro. Diese Baumaßnahme wird durch ein Sonderprogram des Bundes und des Landes NRW gefördert. Ansprechpartner für die Baumaßnahme ist die Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH (KKB).

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Neue Begrüßungsschilder „Willkommen im Kreis Kleve“

Pressemitteilung

12. August.2022

22/252

Die 32 bestehenden Standorte an den Kreisgrenzen erhalten neue Bildmotive.

Zandra Boxnick, Allgemeine Vertreterin und KKB-Mitarbeiter Heiner van Esch mit den neuen Kreisgrenzschildern; Foto: Markus van Offern

Kreis Kleve – Seit gut zehn Jahren werden Autofahrer, Motorradfahrer sowie Radfahrer an der Kreisgrenze mit einem Kindermotiv und dem Hinweis „Willkommen im Kreis Kleve“ begrüßt oder mit einem „Bis bald im Kreis Kleve“ verabschiedet. Wind und Wetter haben den insgesamt 32 Schildern in den vergangenen Jahren stark zugesetzt. In den kommenden Tagen werden an den bestehenden Standorten nun neue, zeitgemäße Fotomotive montiert. Vielen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern wird der Austausch erst auf den zweiten Blick auffallen, denn erneut sind es Motive mit Kindern, die sie begrüßen oder verabschieden. „Die neuen Kindermotive zeigen ein frisches, modernes Bild unseres Kreises“, so Zandra Boxnick, Allgemeine Vertreterin der Landrätin. Die etwa ein Meter breiten und 90 Zentimeter hohen Schilder werden durch Mitarbeitende der Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH ausgetauscht.

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PM22-252 – Neue Begrüßungsschilder „Willkommen im Kreis Kleve“

Lokalzeit aus Duisburg | 30.03.2022 – Sendungen A-Z – Video – Mediathek – WDR

Lokalzeit aus Duisburg | 30.03.2022 – Sendungen A-Z – Video – Mediathek – WDR

Berufskolleg Kreis Kleve Bau der Dreifachsporthalle gestartet

Quelle: Rheinische Post 05. März 2022 

https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/umbau-und-neubauten-am-berufskollegen-des-kreises-kleve-gehen-weiter_aid-66846251

„Kreis Kleve – KKB baut gegen die Wohnungsnot“

KKB-Geschäftsführerin Bettina Keysers mit dem Plan des Wohnkomplexes in Rheurdt. Foto: Markus van Offern (mvo)

Quelle: Rheinische Post 26.02.2022 

https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kreis-kleve-kkb-baut-gegen-die-wohnungsnot_aid-66570619

„Welcome-Center“ des Kreises Kleve

Quelle: EILDIENST LKT NRW Nr. 2/Februar 2022    63.10.00

Neustart in moderner Mensa

Quelle: Haus Freudenberg GmbH – Freudenberg ECHO – Ausgabe 1 / 2021

Unfallkommission Kreis Kleve wird drei Gefahrenpunkte entschärfen

Pressemitteilung

21. Dezember 2021

Unfallkommission Kreis Kleve wird drei Gefahrenpunkte entschärfen

In Issum wird eine Ampel errichtet. Auf dem Gebiet der Wallfahrtsstadt Kevelaer wird es eine Geschwindigkeitsbegrenzung sowie eine bauliche Veränderung geben.

Kreis Kleve – Die Unfallkommission des Kreises Kleve hat Maßnahmen beschlossen, um drei Unfallschwerpunkte in der Gemeinde Issum und in der Wallfahrtsstadt Kevelaer zu entschärfen. Trotz verschiedener, in der Vergangenheit bereits getroffener straßenverkehrsrechtlicher Maßnahmen kam es in den betroffenen Kreuzungsbereichen immer wieder zu Unfällen mit Verletzten und Sachschäden. Unfallursache waren dabei überwiegend Vorfahrtverletzungen.

Die Vertreter der verschiedenen Straßenbaulastträger – der Landesbetrieb Straßen.NRW und die Kreis Kleve Bauverwaltungs GmbH (KKB) –  haben in Abstimmung mit der Gemeinde Issum und der Wallfahrtsstadt Kevelaer, der Kreispolizeibehörde und der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Kleve folgende Maßnahmen beschlossen:

Die Kreuzung Sevelener Straße (L 362) / Nieukerker Straße (L 479) südlich der Ortschaft Issum-Sevelen erhält eine Ampel. Die Planungen und der Bau der Ampelanlage soll möglichst schnell erfolgen. Die Arbeiten werden allerdings einige Monate in Anspruch nehmen, da verschiedene Projekt-Partner beteiligt werden müssen.

Auf dem Stadtgebiet der Wallfahrtsstadt Kevelaer wird nahe der Autobahnauffahrt „Uedem“ der A57 im Kreuzungsbereich Schloß-Wissener-Straße (L 464) / Winnekendonker Straße (L 362) die Geschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer reduziert. Zudem wird eine weitere stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage in Fahrtrichtung A57 errichtet. Dann wird die Geschwindigkeitsbeschränkung auf beiden Fahrbahnseiten überwacht werden.

Im weiteren Verlauf wird die Kreuzung Schloß-Wissener-Straße (L 464) / Et Grotendonk (K 13) / Schravelner Straße (K 13) baulich verändert. Welche Ausgestaltung dazu infrage kommt, wird durch Straßen NRW untersucht.  Möglich sind etwa eine Ampel oder ein Kreisverkehr

 

Herausgeber: Kreis Kleve – Die Landrätin – Büro der Landrätin/Pressestelle, Postfach 15 52, 47515 Kleve – Nassauerallee 15-23, 47533 Kleve
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Laufbrett für Fischotter in der Düffel soll deren Verkehrstod verhindern

Presse-Info

23. Juni 2021

Quelle: Otterzentrum-Zentrum Hankensbüttel – Fotograf: Otto de Zoete

Laufbrett für Fischotter in der Düffel soll deren Verkehrstod verhindern

In diesem Frühjahr wurde an der Bossebrücke zwischen Kranenburg und Niel von der NABU-Naturschutzstation Niederrhein eines der ersten Laufbretter in Nordrhein-Westfalen für Fischotter und andere Tiere eingebaut. Dabei handelt es sich um eine Unterquerungshilfe für alle Tiere, die das Gewässer auch auf der anderen Straßenseite nutzen möchten, aber nicht schwimmen können oder wollen. So wie Fischotter, die von 2017 bis 2020 regelmäßig die Düffel aufgesucht haben, bis sie letztlich alle dem Straßenverkehr zum Opfer fielen.

 Die Identifikation und Behebung besonderer Gefahrenstellen für Fischotter war ein Ziel des Interreg-Projektes Grün-Blaue Rhein-Allianz. Kurz vor Abschluss des Projektes, dessen Partner unter anderem die NABU-Naturschutzstation Niederrhein ist, sind alle erforderlichen Genehmigungen erteilt und insbesondere die Haftungs- und Instandhaltungsfragen geklärt: Die Kreis Klever Bauverwaltungs-GmbH (KKB) unterstützt den Einbau des Laufbrettes und übernimmt kostenlos alle künftigen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. „Bei der regelmäßig durchzuführenden Brückenwartung ist es problemlos möglich, auch das Laufbrett auf eventuelle Schäden zu kontrollieren und ggf. ein Brett auszutauschen, um es wieder gangfähig zu machen“, sagt Dipl.-Ing. Stephan Giesen, Leiter Tiefbau und Straßenbaubehörde. „Immer wieder sterben Tiere, die die Straße überqueren, den Verkehrstod. Wenn wir auf so einfache Weise helfen können, dann machen wir das sehr gern.“

Auch der Deichverband befürwortet den Einbau des Laufbrettes. Damit nicht nur für die die Brücke unterquerenden Tiere gesorgt ist, wurde auf besonderen Wunsch des Deichverbandes ein Sicherungsgitter installiert. „Spielenden Kindern wird auf diese Weise der Zugang zum Brett verwehrt, denn auch sie gilt es in besonderem Maße zu schützen“, so Julius Meisters, Verbandsdeichgräf Kleve-Landesgrenze.

Die NABU-Naturschutzstation Niederrhein dankt allen Beteiligten für ihren Einsatz und Beitrag und lobt ausdrücklich die gute Zusammenarbeit. „Auch wenn sich zurzeit kein Fischotter in der Düffel aufhält, so erwarten wir hier demnächst das Aufeinandertreffen der niederländischen Population mit der münsterländischen, die beide auf dem Vormarsch sind. Wir haben alles vorbereitet, sie wieder willkommen zu heißen“, freut sich Dipl.-Biologin Ortrun Heine, Leiterin des Teilprojektes Fischotter.

 

Quelle: NABU-Naturschutzstation Niederrhein e.V. – Fotografin: Ortun Heine
Herausgeber: NABU-Naturschutzstation Niederrhein
Keekener Str. 12
47533 Kleve
Pressesprecher/in: Tobias Engelken
Tobias.Engelken@nabu-naturschutzstation.de
02821 / 713 988 – 27

Radwege in Nordrhein-Westfalen

Presseinformation

21.06.2021

Für eine bessere, sichere und saubere Mobilität: Der Ausbau der Radwege in Nordrhein-Westfalen geht voran

Förderung für komfortablen Radweg im Kreis Kleve überreicht

Silke Gorißen, Hendrik Wüst, Margret Voßeler-Deppe
Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Sicher und komfortabel auf dem Fahrrad unterwegs – dafür wird in Nordrhein-Westfalen die Radinfrastruktur ausgebaut. Weitere rund 1.500 Meter Radweg werden nun mit der Förderung von Land und Bund im Kreis Kleve neu gebaut. Der 2,5 Meter breite Radweg an der Kreisstraße 21 wird durch einen breiten Grünstreifen von der Fahrbahn getrennt. Die Fördersumme über 841.700 Euro setzt sich aus 748.200 Euro Finanzhilfen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ und ergänzenden Landesmitteln von 93.500 Euro zusammen.
 
Bundesminister Andreas Scheuer: „Ich freue mich, dass unsere Rekordmittel vor Ort eingesetzt werden und damit direkt bei den Bürgerinnen und Bürger ankommen. Für sie heißt es dann nur noch: aufsteigen und losfahren. Damit kommen wir meinem Ziel wieder ein Stück näher: Deutschland wird Fahrradland! Das Geld dafür ist da: Bis 2023 stellen wir die Rekordsumme von 1,46 Milliarden Euro bereit. Mit unserem Finanzhilfe-Sonderprogramm ‚Stadt und Land‘ verbessern wir die Bedingungen für Radfahrende in der Stadt und auf dem Land deutlich. Wir unterstützen die Länder und Kommunen zum Beispiel beim Bau von Radwegen, Radwegebrücken, Fahrradparkplätzen und fahrradfreundlichen Kreuzungen. Denn eines ist klar: Je besser und sicherer die Radwege, umso größer die Lust, auf das Fahrrad zu steigen.“
 
Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts hat der Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, nun den Förderbescheid zum Bau des zweiten Teilstücks an die Landrätin des Kreises Kleve, Silke Gorißen, überreicht.
 
Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Moderne Mobilitätspolitik ist der beste Klimaschutz. Deshalb treiben wir den Ausbau von komfortablen und sicheren Radwegen voran. Dank Pedelecs und E-Bikes können auch Pendler längere Strecken bequem mit dem Rad zurücklegen. Wir stärken damit das Fahrrad als klimaneutrales, flexibles Verkehrsmittel und machen Mobilität in Nordrhein-Westfalen besser, sicherer und sauberer.“
 
Ziel ist ein durchgehender Radweg von Geldern und Kerken Nieukerk nach Wachtendonk. Mit dem Bau des zweiten Bauabschnitts wird nun begonnen. Für eine durchgehende, lückenlose Verbindung ist es wichtig, dass zeitnah auch der letzte Bauabschnitt fertiggestellt wird.
 
„Ich freue mich sehr, dass der Radweg an der Kreisstraße 21 in Kerken nun dank der Förderzusage zügig weitergebaut werden kann“, so Silke Gorißen, Landrätin des Kreises Kleve. „In den kommenden Monaten wird der zweite Bauabschnitt vom Kreisverkehr am Neesendyck Richtung Süden bis zur Nieukerker Straße realisiert. Die Umsetzung des dritten und damit letzten Bauabschnitts an der K 21 ist vorgesehen, sobald die erforderlichen Grunderwerbsverhandlungen endgültig abgeschlossen werden konnten.“
 
Hintergrund:
Seit 2017 wurden in Nordrhein-Westfalen rund 580 Kilometer neue Radwege gebaut. Auch in diesem Jahr stellt das Land Rekordsummen für den Radverkehr zur Verfügung: 54 Millionen Euro – das sind 15 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Im Haushalt des Verkehrsministeriums ist das der Posten mit dem größten Zuwachs. Mit Bundesmitteln stehen sogar 103 Millionen Euro für den Rad- und Fußverkehr in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/fuer-eine-bessere-sichere-und-saubere-mobilitaet-der-ausbau-der-radwege-nordrhein

Regionale Baustellenkoordination

Verkehr. NRW informiert über die aktuelle Verkehrslage und zukünftige Baustellen

Die Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH beteiligt sich an einer Plattform, die die Straßen.NRW-Verkehrszentrale in Leverkusen für ein besseres Baustellenmanagement entwickelt hat. Dort werden geplante und laufende Baumaßnahmen inkl. der geplanten Umleitungsstrecke eingetragen und Baustellen werden koordiniert. zur Website

Die Informationen zu Baumaßnahmen aus den Kommunen fließen über TIC Kommunal in die Plattform der Stabsstelle Baustellenkoordination ein und stehen so unkompliziert anderen Baulastträgern zur Koordination zur Verfügung. Über die Schnittstelle zum Mobilitätsdatenmarktplatz des Bundes finden sie auch Eingang in aktuelle Navigationsgeräte.

Landrätin Gorißen: „Eine rundum moderne Schule.“

Pressemitteilung

19. April 2021

21/168

Landrätin Gorißen: „Eine rundum moderne Schule.“

Der Kreis Kleve hat das Förderzentrum Kleve bis auf den Rohbau saniert.

Kreis Kleve – Der Kreis Kleve hat die umfangreichen Umbaumaßnahmen am Förderzentrum Kleve abgeschlossen. Die Schule an der Frankenstraße 25 in Kleve wurde bis auf den Rohbau saniert. „Das Gebäude sieht nicht nur ansprechend aus, es ist nun auch energetisch auf dem aktuellen Stand, hervorragend ausgestattet und hat ein neues Raumkonzept. Kurzum: Es ist eine rundum moderne Schule“, sagt Silke Gorißen. Die Landrätin des Kreises Kleve dankt der Allgemeinen Vertreterin Zandra Boxnick und Klaus Loffeld, zuständiger Bauleiter der Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH, für die hervorragende Umsetzung.

Während des Umbaus war das Förderzentrum ab Juni 2019 in die St.-Martin-Grundschule in Goch-Pfalzdorf umgezogen, damit die umfangreichen Bauarbeiten „in einem Zug“ durchgeführt werden konnten. Einen Monat später startete der Rückbau des Gebäudes bis auf den Rohbau.

Die gesamte Gebäudehülle wurde energetisch saniert: Das Förderzentrum verfügt jetzt über eine hochwertige wärmegedämmte und hinterlüftete Hartfaser-Zementplattenfassade. Der Kreis Kleve hat sämtliche Fenster erneuern und mit Raffstoreanlagen ausstatten lassen. Die Dachkonstruktion wurde so abgeflacht, dass sie unter anderem für eine Photovoltaik-Anlage geeignet ist. „Neben den Sanierungsarbeiten haben wir auch ein neues Raumkonzept erarbeitet“, betont die Landrätin. „Uns war wichtig, die Räume so zu gestalten, dass sie dem schulpädagogischen Konzept und den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schülern entsprechen.“ Ein Beispiel: An einige Klassenzimmer sind Ruheräume angeschlossen. Diese können Kinder nutzen, die eine Pause benötigen oder sich erst langsam an den Schulalltag gewöhnen müssen. Ein Sanitätsraum sowie ein Behinderten-WC sind neu entstanden. Die Barrierefreiheit ist durch eine Rampe am Eingang sowie einen innenliegenden Aufzug sichergestellt. Auch optisch ist die Schule generalüberholt: Die Fassade ist ebenso neu gestaltet wie das Innere. Alle Oberflächen an Böden, Wände, Türen und Decken sind komplett erneuert und verleihen dem Schulgebäude völlig neues Aussehen.

Ausstattung mit Technik

Nicht auf den ersten Blick sichtbar ist die Gebäudetechnik. Dazu gehören unter anderem eine LED-Beleuchtung, die Gebäudeautomation, eine flächendeckende Brandmeldeanlage, eine elektroakustische Notfallwarnanlage mit Amok-Evakuierung sowie WLAN, interaktive Whiteboards und eine komplett erneuerte IT-Infrastruktur inklusive gekühlter Serverräume. Die Laboreinrichtungen für Naturwissenschaften mit entsprechenden Abluftanlagen, dezentrale Warmwasserbereitung über Durchlauferhitzer sowie eine neue Gasbrennwertheizung vervollständigen den Mehrwert des Gebäudes.

Die Sanierungsarbeiten beschränken sich nicht auf das Gebäude selbst. Auch die Außenanlagen und Fluchtwege sowie Entwässerungskanäle wurden erneuert. Der Schulhof hat neue Betonpflastersteine erhalten. Die Sanierung der Sporthalle steht noch aus. Solange hat der Kreis Kleve bei der Stadt Kleve erwirkt, dass es eine Zufahrt über die Ringstraße gibt. Dadurch konnte ein Lehrerparkplatz geschaffen werden, der die Parksituation im Umfeld verbessert.

Die Kosten für die Sanierung des Förderzentrums belaufen sich auf rund 6 Millionen Euro zuzüglich der Investitionen im Rahmen des Förderprogramms „Gute-Schule“ in Höhe von 1.180.000 Millionen Euro. Darüber hinaus wurden für Digitalpakt und Einrichtungen 900.000 Euro investiert.

Das Förderzentrum Kleve

 In den Osterferien ist die Schule aus Goch-Pfalzdorf zurück in ihr saniertes Gebäude gezogen. Der Unterricht findet seit dem 12. April wieder in Kleve statt. Die Schule besuchen aktuell rund 160 Schülerinnen und Schüler von den Klassen 1 bis 10. Die Schule besuchen Kinder und Jugendliche mit Unterstützungsbedarf in den Bereichen Sprache (Primarstufe) sowie Lernen und emotionale und soziale Entwicklung (Primarstufe und Sekundarstufe I) im integrativen Verbund.

 

Landrätin Gorißen (r.), die Allgemeine Vertreterin Zandra Boxnick und Klaus Loffeld, zuständiger Bauleiter der Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH, im Foyer des sanierten Förderzentrums Kleve
Herausgeber: Kreis Kleve – Die Landrätin – Büro der Landrätin/Pressestelle, Postfach 15 52, 47515 Kleve – Nassauerallee 15-23, 47533 Kleve
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Pressesprecher/in: Ruth Keuken, Telefon: (0 28 21) 85-162,
E-Mail: ruth.keuken@kreis-kleve.de
Benedikt Giesbers, Telefon: (0 28 21) 85-128,
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  PM21-168 – Landrätin Gorißen: „Eine rundum moderne Schule.“

Berufskolleg-Standort Goch in neuem Gewand

Pressemitteilung

22. April 2021

21/171

Berufskolleg-Standort Goch in neuem Gewand

Kreis Kleve investierte sieben Mio. Euro in Komplettsanierung

Kreis Kleve – In den vergangenen zwei Jahren führte der Kreis Kleve umfangreiche Sanierungsmaßnahmen am Gebäude des Berufskollegs in Goch durch. „Aufgrund des Umfangs der Maßnahmen sprechen wir hier eher von einer Komplettsanierung“, blickt Landrätin Silke Gorißen auf den nunmehr fertig gestellten Baukörper. Die umfangreichen Elektro-, Heizungs-, Sanitär- und EDV-Arbeiten wurden in drei Bauabschnitten durchgeführt und die Raumaufteilung des Gebäudes verändert. Die Gesamtkosten lagen bei rund sieben Mio. Euro. „Ich freue mich, dass wir die Schülerinnen und Schülern unseres Berufskollegs nun auch am Standort Goch in modernen Räumlichkeiten unterrichten können“, so die Landrätin. Einen besonderen Dank richtete sie an ihre Allgemeine Vertreterin Zandra Boxnick und an Bauleiterin Anne Michels von der Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH (KKB) für die rundum gelungene Maßnahme: „Sie haben dem Berufskolleg-Standort ein neues Gewand geschenkt!“

Fast ein Neubau

 Beim Blick in die verschiedenen Sanierungsbereiche wird schnell klar, dass hier an der Jakobstraße in Goch fast ein Neubau entstanden ist. So wurden in Absprache mit der Schulleitung die Aufteilung der Klassenräume verändert und dafür Wände demontiert und neue Trockenbauwände gesetzt. Alle Räume und Flure bekamen neue Zwischendecken. Das Dach erhielt neue Ziegel und wurde ebenso neu gedämmt wie das ganze Gebäude. Alle etwa 350 Fenster wurden ausgetauscht und erhielten außen einen Sonnenschutz. Neben der neuen Heizung wurden auch die entsprechenden Leitungen und Heizkörper erneuert. Nach der Verlegung von rund 15.000 Metern Stromleitungen und etwa 12.000 Metern Datenleitungen gibt es nun WLAN im gesamten Gebäude. Zur Digitalisierung gehört auch der Austausch der alten Tafeln. Alle Räume erhalten Whiteboards und Beamer. Das Gebäude hat nun eine elektronische Schließanlage. Dank zwei neuer Aufzüge ist der Standort Goch nun barrierefrei. Abgerundet wurde die Sanierung durch optische Maßnahmen. So liefern Malerarbeiten, neue Bodenbeläge und neue Innentüren ein freundliches und zeitgemäßes Bild. Zur Gliederung und einfachen Orientierung erhielt das Gebäude ein einheitliches Farbkonzept. Die drei Bereiche in Goch haben deshalb jeweils blaue, grüne oder gelbe Farbelemente erhalten. Landrätin Silke Gorißen: „Eigentlich ist hier ein neuer Standort unseres Berufskollegs entstanden.“

Gut 1.000 Schülerinnen und Schüler am Standort Goch

Am Standort Goch des Berufskollegs Kleve des Kreises Kleve werden derzeit gut 1.000 Schülerinnen und Schüler in zahlreichen kaufmännischen Ausbildungsberufen des dualen Systems unterrichtet. Hierhin kommen Automobilkaufleute, Bankkaufleute, Kaufleute für Büromanagement, Einzelhandelskaufleute, Verkäuferinnen und Verkäufer, Groß- und Außenhandelskaufleute, Industriekaufleute, Fachkräfte für Lagerlogistik, Fachlageristinnen und Fachlageristen, Steuerfachangestellte sowie medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte. Ab Sommer 2021 kommen Versicherungskaufleute dazu. Parallel zur Ausbildung können in Goch die Fachoberschulreife als mittlerer Schulabschluss, die Fachhochschulreife und das KMK-Fremdsprachenzertifikat Englisch erworben werden. Zusätzlich ist auch eine Ausbildung plus Studium möglich. Im Bereich der Weiterbildung wird am Standort Goch der Studiengang der Fachschule Wirtschaft – Fachrichtung Betriebswirtschaft – angeboten.

 

Landrätin Silke Gorißen (mi.), ihre Allgemeine Vertreterin Zandra Boxnick (li.) und Bauleiterin Anne Michels vor dem neu gestalteten Eingangsbereich des Berufskolleg-Standorts in Goch
Herausgeber: Kreis Kleve – Die Landrätin – Büro der Landrätin/Pressestelle,
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Rettungsdienst des Kreises Kleve ist sehr gut für die Zukunft gerüstet

Pressemitteilung

09. April 2021

21/152

Rettungsdienst des Kreises Kleve ist sehr gut für die Zukunft gerüstet

Umzug der Kreisleitstelle in hochmodernen Neubau

Kreis Kleve – Wenn beim Rettungsdienst des Kreises Kleve ein Notruf eingeht, zählt jede Minute. Ob Herzinfarkt, Unfall oder gefährliche Krankheitssymptome – das Team der Kreisleitstelle sorgt dafür, dass sofort ein Rettungswagen und der Notarzt oder gar ein Rettungshubschrauber zu Hilfe kommen. Der Kreis Kleve hat in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Maßnahmenpaket für „mehr Rettungsdienst“ geschnürt. Denn die Einsatzzahlen des Rettungsdienstes sind nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels auf hohem Niveau. Neben zusätzlichem Personal, mehr Ausbildung, mehr Rettungswachen und mehr Fahrzeugen entschied der Kreistag, ein neues Gebäude, insbesondere für die Kreisleitstelle zu errichten. Nach zweijähriger Bauzeit ist der Neubau an der Nassauerallee nun fertiggestellt. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bereits umgezogen; in wenigen Tagen bezieht das Team der Kreisleitstelle die neuen Räumlichkeiten. Da die neue Leitstelle bereits „betriebsbereit“ ist, jedoch noch nicht im „Echt-Betrieb“ arbeitet, stellten Landrätin Silke Gorißen, Fachbereichsleiter Jürgen Baetzen sowie Michael Welbers als Leiter der Kreisleitstelle die neuen Räumlichkeiten und die dort verwendete Technik im Rahmen eines Pressegesprächs vor.

In der Kreisleitstelle arbeiten alle Einsatzsachbearbeiter an großflächigen Arbeitsplätzen, die jeweils Platz für sechs Bildschirme und eine Multifunktionsanzeige für digitale Information bieten. Bei Unwetter- und anderen größeren Einsatzlagen können bis zu elf vollwertige Einsatzleitplätze besetzt werden. Silke Gorißen: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisleitstelle haben allesamt eine rettungsdienstliche, aber auch eine feuerwehrtechnische Ausbildung. Schließlich disponieren sie nicht nur Einsätze der Notfallrettung und des Krankentransports, sondern auch alle Feuerwehr- und Großeinsätze im Kreis Kleve.“

Das komplette Gebäude zeichnet sich durch ein sehr hohes Sicherheitsniveau aus. „Mit diesem Neubau sind wir sehr gut für die Zukunft gerüstet“, betonte Landrätin Silke Gorißen beim Presserundgang. „Die hier eingesetzte Technik hilft, im Notfall keine wertvolle Zeit zu verlieren. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst und die vielen ehrenamtlichen Feuerwehrleute im Kreis Kleve wollen Leben retten. Das ist nicht nur Beruf, sondern Berufung! Mit den technischen Möglichkeiten in diesem Neubau, mit den modernen Rettungswachen im Kreisgebiet und der erweiterten Fahrzeugflotte geben wir ihnen die Möglichkeit, dies bestmöglich zu tun.“

Bauvolumen insgesamt etwa 11,8 Mio. Euro

Der dreigeschossige Neubau liegt an der Nassauerallee in zweiter Reihe hinter dem Gesundheitsamt. Neben der Kreisleitstelle befinden sich hier auf insgesamt etwa 2.000 Quadratmetern Fläche auch die Verwaltung des Rettungsdienstes, Besprechungs- und Schulungsräume, die Verwaltung des Bereichs „Brand- und Bevölkerungsschutz“, der Stabsraum sowie Büro-, Werkstatt- und Sozialräume für die Kreisleitstelle. Insgesamt sind hier 45 Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs 7 tätig – darunter 27 Mitarbeiter und 1 Mitarbeiterin der Kreisleitstelle im 24/7-Schichtdienst. „Die Planungen für den Neubau waren sehr arbeitsintensiv“, erläutert Fachbereichsleiter Jürgen Baetzen. „Insbesondere die Umsetzung der technischen Vorgaben beim Bau einer Leitstelle mit den Fachplanern und mit großartiger Unterstützung des Leiters der Kreisleitstelle war deutlich aufwändiger als es beim Bau eines üblichen Verwaltungsgebäudes der Fall gewesen wäre.“ Die Baukosten des Gebäudes lagen bei rund 8,2 Mio. Euro; hinzu kamen etwa 3,6 Mio. Euro für die Technik und Einrichtung – insgesamt somit 11,8 Mio. Euro. Das Gebäude hat aus Sicherheitsgründen hochredundante Energie- und Wasserversorgungen sowie Server- und Telefonumgebungen. Einen besonderen Dank richteten Landrätin Gorißen und Fachbereichsleiter Baetzen an die Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH (KKB) mit dem dortigen Bauleiter Georg Reinders für die engagierte Zusammenarbeit bei der Realisierung dieses Neubaus.

Kreisleitstelle organisiert rund 44.000 Einsätze pro Jahr

Die Kreisleitstelle – eigentlich die „Leitstelle für den Brandschutz, die Hilfeleistung, den Katastrophenschutz und den Rettungsdienst – nimmt jährlich mehr als 52.000 Notrufe entgegen und koordiniert rund 44.000 Einsätze, davon etwa 26.000 Rettungseinsätze und rund 14.000 Krankentransporte. Rund 330 Telefonate gehen täglich in der Kreisleitstelle ein und aus – mehr als 140 davon sind Notrufe. Derzeit sind es insgesamt 194 Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter, Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten, Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter, die in den aktuell neun Rettungswachen im Kreisgebiet tätig sind. Zusätzlich gibt es 14 Auszubildende und die genannten 28 Mitarbeitenden in der Kreisleitstelle.

In der Kreisleitstelle kommen bei Notfällen neben der Alarmierung von Rettungswagen und Notärzten auch die „Mobilen Retter“ und das „Emergency Eye“ zum Einsatz. Bei den „Mobilen Rettern“ handelt es sich um derzeit rund 500 ehrenamtlich tätige Personen. Im Ernstfall werden „Mobile Retter“ in der unmittelbaren Umgebung eines Notfallortes parallel zum Rettungsdienst per Mobilfunk-App alarmiert; das geschieht etwa 1.000 Mal jährlich. Ein Ersthelfer kann als „Mobiler Retter“ noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes mit lebensrettenden Erste-Hilfe-Maßnahmen beginnen. Mit dem „Emergency Eye“ bekommt die Kreisleitstelle „Augen“. Damit kann sich der Disponent bei einem Notfall über die Kamera eines Mobiltelefons nach entsprechender Freigabe durch den Nutzer im wahrsten Sinne des Wortes „ein Bild von den Verletzungen und der Lage vor Ort machen“. Und damit ist zu erkennen, ob es wirklich ein eher harmloser Unfall mit Schürfwunden ist oder der Verdacht auf eine Schädelverletzung besteht und somit der Rettungshubschrauber alarmiert werden muss. Bei bestimmten Krankheitsbildern, besonders bei Reanimationen, leiten die Einsatzsachbearbeiter zudem Maßnahmen der „Ersten Hilfe“ und Wiederbelebung an.

„Mit seinen hohen Sicherheitsstandards – von der Kameraüberwachung am Gebäude bis zu den redundanten Strom- und Technikanlagen, von der Lüftungsanlage mit Luftaustausch bis zur Möglichkeit der digitalen Zusammenarbeit zwischen Leitstelle und Krisenstab – ist dieser Neubau seiner Zeit fast schon ein wenig voraus“, so Michael Welbers. Der Leiter der Kreisleitstelle hat in den vergangenen drei Jahren zahllose Gespräche mit Technikanbietern und Fachplanern geführt, um für die Kreisleitstelle die optimale Ausstattung einsetzen zu können. Als kleines Detail nannte er im Pressegespräch, dass neben den bis zu elf Einsatzplätzen in der Leitstelle weitere sechs Sonderplätze zur Verfügung stehen. „Diese reduzierten Sonderplätze sind für eine schnelle Notrufabfrage ausgelegt. Denn auch bei Unwettern oder größeren Einsatzlagen gilt es, dem Patienten, der uns mit einem möglichen Herzinfarkt anruft, schnell und sicher zu helfen, noch bevor sich jemand um den umgestürzten Baum kümmert.“ Jede Minute zählt …

Landrätin Silke Gorißen, Fachbereichsleiter Jürgen Baetzen (li.) und Michael Welbers, Leiter der Kreisleitstelle, beim Presserundgang in der neuen Kreisleitstelle

Der großflächige Arbeitsplatz eines Einsatzsachbearbeiters in der neuen Kreisleistelle.
Der obere Bildschirm zeigt eine Webcam-Aufnahme.

Hier werden die Einsätze des Rettungsdienstes sowie alle Feuerwehr- und Großeinsätze im Kreis Kleve disponiert. Deshalb hat jeder Einsatzsachbearbeiter in der Kreisleitstelle eine rettungsdienstliche und eine feuerwehrtechnische Ausbildung.

Herausgeber: Kreis Kleve – Die Landrätin – Büro der Landrätin/Pressestelle, Postfach 15 52, 47515 Kleve – Nassauerallee 15-23, 47533 Kleve
pressestelle@kreis-kleve.de
Pressesprecher/in: Ruth Keuken, Telefon: (0 28 21) 85-162,
E-Mail: ruth.keuken@kreis-kleve.de
Benedikt Giesbers, Telefon: (0 28 21) 85-128,
E-Mail: benedikt.giesbers@kreis-kleve.de
  PM21-152 Rettungsdienst des Kreises Kleve ist sehr gut für die Zukunft gerüstet

Dank an den Winterdienst

27.02.2020

Lokalzeit aus Duisburg | 05.01.2021 – Lokalzeit aus Duisburg – Sendungen A-Z – Video – Mediathek – WDR

Lokalzeit aus Duisburg | 05.01.2021 – Lokalzeit aus Duisburg – Sendungen A-Z – Video – Mediathek – WDR

Lokalzeit aus Duisburg | 06.01.2021 – Unterwegs mit dem Streufahrzeug

Lokalzeit aus Duisburg | 06.01.2021 – Unterwegs mit dem Streufahrzeug

Menschen brauchen bezahlbaren Wohnraum – dafür engagiert sich die Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH

Pressemitteilung

14. Oktober 2020

20/426

Menschen brauchen bezahlbaren Wohnraum  – dafür engagiert sich die Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH

Kreis Kleve – Menschen bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen, ist ein Grundpfeiler sozialer Daseinsvorsorge. Der Bedarf ist groß, insbesondere in Zeiten, in denen der öffentlich geförderte Bestand an Mietwohnungen nach und nach zurückgeht. Diese Entwicklung trifft nicht nur die Ballungszentren, sie ist auch im Kreis Kleve zu beobachten, in dem die Bevölkerungszahlen entgegen dem Trend anderer Landkreise wachsen. Landrat Wolfgang Spreen hat hier schon früh Handlungsbedarf erkannt: Auf seinen Vorschlag und nach entsprechendem Beschluss durch den Kreistag des Kreises Kleve wurde die Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH (KKB) 2018 um den Bereich Wohnungswirtschaft erweitert. „Wir wollen mit unserem Engagement dazu beitragen, den so dringend benötigten günstigen Wohnraum anbieten zu können,“ so Spreen.

Bestand preisgebundener Wohnungen schrumpft

Die aktuelle Entwicklung am Mietwohnungsmarkt unterstreicht die Einschätzung des Landrats eindrucksvoll. Danach hat die NRW.Bank 2019 prognostiziert, dass der Bestand an preisgebundenen Wohnungen im Kreis Kleve bis 2030 um 35,7 Prozent – das entspricht etwa 1.800 Wohnungen – schrumpfen wird und nach derzeitigem Stand nicht durch entstehende Neubauten kompensiert wird. Diesen Trend bestätigte auch die 2018 für den Kreis Kleve erstellte Wohnungsmarktanalyse. Er sehe es als geboten an, bekräftigt der Landrat, „dieser Entwicklung entgegen zu wirken“. In diesem Zusammenhang appelliert Landrat Wolfgang Spreen dringend an die Kommunen, sich aktiv an der Schaffung öffentlichen Wohnraums zu beteiligen und mit der KKB zusammen zu arbeiten. „Stellen Sie ausreichend Bauland für Mehrfamilienhäuser zur Verfügung und nehmen es in Ihre Bauleitplanungen auf.“ Es sei Aufgabe der Kommunen, vor Ort für mehr Akzeptanz für die öffentliche Wohnraumförderung zu werben. „Nur so können wir breiten Schichten der Bevölkerung bezahlbaren Wohnraum bieten“, unterstreicht Spreen. Denn es sind nach Erhebungen der NRW.Bank mittlerweile etwa 50 Prozent der Bevölkerung sowie 80 Prozent der Seniorinnen und Senioren, die einen Wohnberechtigungsschein in Anspruch nehmen können.

Bautätigkeit der KKB kann erste Erfolge vorweisen

 Umso wichtiger und richtiger ist hier die Bautätigkeit der KKB, deren Aktivitäten erste Erfolge vorweisen kann. Bislang wurden rund elf Mio. Euro in die Schaffung öffentlich geförderten Wohnraums investiert. Den Anfang machte der Neubau von 28 öffentlich geförderten Wohnungen in Goch, die im Mai 2021 bezugsfertig sein werden. Weitere zehn Wohnungen werden in Issum neu gebaut; der Erstbezug ist für Oktober 2021 vorgesehen. In der Planung befindet sich der Neubau von zehn öffentlich geförderten Wohnungen in Rheurdt. Die KKB konnte Grundstücke für weitere Neubauprojekte sowie Immobilien in Kerken, Rheurdt und Straelen erwerben. Kurzfristig stehen so 75 Wohneinheiten zur Verfügung, weitere 90 befinden sich in der Planungsphase und sollen bis 2025 entstehen. Bei allen Projekten ist es eine besondere Stärke der KKB, dass die Bauten von der Planung bis zur Fertigstellung im eigenen Haus und damit aus einer Hand entwickelt und betreut sowie im eigenen Bestand verwaltet werden.

Die KKB steht in Verhandlungen mit verschiedenen Städten und Gemeinden im Kreisgebiet, aber auch mit privaten Eigentümern, um weitere Grundstücke und Immobilien erwerben und so den Bestand weiter erhöhen zu können. Denn die Nachfrage nach öffentlich geförderten Wohnungen ist hoch, schon jetzt liegen viele Anfragen interessierter Mieterinnen und Mieter für die noch entstehenden Wohnungen vor. „Anreize öffentlich gefördert zu bauen, müssen bedarfsorientiert geschaffen werden“, sagt Landrat Wolfgang Spreen mit Blick auf die Kommunen. So könnte eine Quotenregelung zur Schaffung von öffentlich gefördertem Wohnungsbau, die Schaffung von Angeboten für günstige Erbbaupachtbedingungen ebenso ein Mittel sein wie eine gute Begleitung im Baugenehmigungsverfahren. „Wenn die Kommunen ihre Aktivitäten weiter verstärken und es gemeinsam mit der KKB schaffen, den so dringenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum zu bedienen, sollte es gelingen die Wohnsituation im Kreis Kleve nachhaltig zu verbessern“, sagt Landrat Wolfgang Spreen.

Neubau eines Wohnhauses in Goch, Mittelstraße mit 28 öffentlich geförderten Wohnungen und einem Gemeinschaftsraum – von der Hofseite gesehen: Das Gebäude wird im Mai 2021 bezugsfertig sein.
Foto: City-Wohnen GmbH Goch
Vorderansicht des Wohnhauses in Kerken: Das Wohnhaus mit acht vermieteten Wohnungen steht in Kerken an der Hochstraße – fünf von ihnen sind öffentlich gefördert.
Foto: KKB

Herausgeber: Kreis Kleve – Der Landrat – Pressestelle
Postfach 15 52, 47515 Kleve – Nassauerallee 15-23, 47533 Kleve
E-Mail: pressestelle@kreis-kleve.de
Pressesprecherin: Ruth Keuken, Telefon: (0 28 21) 85-162,
E-Mail: ruth.keuken@kreis-kleve.de
Dr. Claudia Gronewald, Telefon: (0 28 21) 85-128,
E-Mail: claudia.gronewald@kreis-kleve.de
  PM20-426-Menschen brauchen bezahlbaren Wohnraum – dafür engagiert sich die KKB

Für ein besseres Vorankommen in NRW: Kreis Kleve beteiligt sich an Plattform zur Baustellenkoordination des Landes

Pressemitteilung

11. Dezember 2019

Verkehrsminister Hendrik Wüst und Stephan Giesen, Leiter Tiefbau und Straßenbauamt der Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH, haben heute einen „Letter of Intent“ (LoI) zur Baustellenkoordination unterzeichnet. Der Kreis Kleve und 24 weitere Städte und Kreise beteiligen sich an einer Plattform, die die Straßen.NRW-Verkehrszentrale in Leverkusen für ein besseres Baustellenmanagement entwickelt hat. Die verschiedenen Baulastträger wie die Bahn und die Kommunen tragen ihre planbaren Baustellen dort ein.

Die Rekordsummen, die in die Sanierung, die Modernisierung und den bedarfsgerechten Ausbau der Infrastrukturen investiert werden, erfordern eine bessere Koordination der Baustellen. „Wer so viel baut, muss das möglichst koordiniert tun“, sagte Minister Wüst bei der Unterzeichnung. „Wir haben dazu ein ganzes Bündel von Maßnahmen ergriffen. Mit der Einrichtung der Stabsstelle Baustellenkoordination bei unserer Verkehrszentrale haben wir im vergangenen Jahr eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag in die Tat umgesetzt. Diesen Schritt gehen wir jetzt durch die Zusammenarbeit mit den Kommunen konsequent weiter. Ich freue mich, dass sich die Kreise und Kommunen so zahlreich an der Plattform beteiligen.“

Und Stephan Giesen fügte hinzu: „Wir vertreten den Kreis Kleve als Straßenbaubehörde und freuen uns sehr, am Projekt teilnehmen zu können. Mit Hilfe der Plattform können wir sowohl die lokalen als auch die überregionalen Verkehrsteilnehmer und auch alle sonstigen durch die Baumaßnahmen betroffenen Anlieger, Versorgungsträger und auch Kommunen frühzeitig über die umfangreichen Bautätigkeiten des Kreises Kleve informieren, was für alle Beteiligten zu einem erheblichen Mehrwert beiträgt.“

Den LOI haben heute neben dem Kreis Kleve folgende Städte und Kreise unterzeichnet: Stadt Aachen, Städteregion Aachen, Bochum, Kreis Coesfeld, Düsseldorf, Duisburg, Kreis Düren, Gelsenkirchen, Kreis Gütersloh, Hagen, Kreis Herford, Kreis Kleve, Köln, Leverkusen, Münster, Kreis Olpe, Kreis Paderborn, Stadt Paderborn, Rheinisch-Bergischer Kreis, Rhein-Kreis Neuss, Rhein-Sieg-Kreis, Kreis Soest, Kreis Viersen, Kreis Wesel.

Ziel der Online-Plattform zur baulastträgerübergreifenden Baustellenkoordination TIC Kommunal (Traffic Informationen Center) ist, die Beeinträchtigungen durch planbare Baustellen für Pendler so gering wie möglich zu halten. Nachdem im Mai dieses Jahres bereits die Deutsche Bahn und Straßen.NRW die Zusammenarbeit vereinbart hatten, hat das Verkehrsministerium alle Kreise und kreisfreien Städte im Land eingeladen, ihre Daten in das vom Land kostenlos zur Verfügung gestellte Baustellenmanagementsystem TIC Kommunal einfließen zu lassen. Ein Pilotprojekt mit 11 Kommunen im Regierungsbezirk Köln verlief positiv. Anfang September hatte bereits die Stadt Essen ein LOI unterzeichnet.

Die Informationen zu Baumaßnahmen aus den Kommunen fließen über TIC Kommunal in die Plattform der Stabsstelle Baustellenkoordination ein und stehen so unkompliziert anderen Baulastträgern zur Koordination zur Verfügung. Über die Schnittstelle zum Mobilitätsdatenmarktplatz des Bundes finden sie auch Eingang in aktuelle Navigationsgeräte.

Herausgeber: Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Pressesprecherin: Stephanie Hagelüken, Telefon: (02 11) 3843-1023, Leonie Molls, Telefon: (02 11) 3843-1042, E-Mail: Leonie.molls@vm.nrw.de
Wir sind ein modernes Dienstleistungsunternehmen. Zu unseren Hauptaufgaben gehört die Abwicklung von Baumaßnahmen im Hoch- und Tiefbaubereich für den Kreis Kleve. Darüber hinaus zählt der Erwerb, die Betreuung, die Bewirtschaftung, die Vermietung und die Verwaltung von Objekten im Hochbaubereich zu den Hauptaufgaben der Gesellschaft.

Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH
Dr.-Franken-Str. 1
47551 Bedburg-Hau

Telefon: 02821 97709-0
Fax: 02821 97709-29
E-Mail: info@kkbgmbh.de

Telefon: 02821 97709-15
Fax: 02821 97709-29
E-Mail: hausverwaltung@kkbgmbh.de